Die Videoinstallation Einer dieser Risse zeigt Nahaufnahmen Erde, Schlamm, Fell, Wasser, Haut und Pflanzen. Diese werden als durchlässig und veränderbar dargestellt, wodurch die Grenze zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Lebensformen hinterfragt wird. Der Film lädt dazu ein, alle Spezies als Teil eines verbundenen Ökosystems zu sehen, statt sie als (aus)nutzbare Ressourcen zu betrachten.
Die vorliegende Videoarbeit ist Teil eines größeren Filmkomplexes an dem ich zurzeit forsche. Es geht um Fragen zu Eigentumskonzepten und Eigentumsverhältnissen in Bezug auf Land, im Speziellen Ackerland.
Eine junge Frau, die noch nie Krieg erlebt hat, beginnt plötzlich, ihre Beziehung dazu zu hinterfragen. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen reist sie 9.000 Kilometer unter der Erde, um Antworten zu finden.
wandelnde Landschaften (Arbeitstitel) ist eine Erkundungstour in der nähren Zukunft. Als neuerdings Angestellte(r) eines privaten Raumfahrtunternehmens befindest du dich im Transit zwischen Erde, erdnaher Raumstation und auf einer Wartungsmission von kosmischer Infrastruktur.
Im Modus der Beobachtung nähert sich Optimal Transport dem Panamakanal, einem Ort, der zugleich Landschaft, Lebensraum und Infrastruktur ist. Zwischen Schleusen, Schiffen und Städten erzählt der Film von den Bedingungen des globalen Warenhandels und macht dessen Strukturen an einem konkreten Ort sichtbar. Im Zentrum steht der Container: Als normierter Behälter bildet er eine wesentliche Grundlage des Welthandels und verkörpert als Objekt, das befüllt, umgeschlagen, verschifft und schließlich ausgemustert wird, die materielle Dimension dieses Systems.
Ökosysteme sind dynamische Netzwerke aus lebenden Organismen, die untereinander und mit ihrer physischen Umgebung interagieren. Diese Interaktionen bilden ein komplexes Netz aus Beziehungen, die das Gleichgewicht – und damit das Überleben – des gesamten Systems sichern.
Life finds a Way ist eine virtuelle Simulation solcher Lebensräume aus Pflanzen und deren Umwelt, in der die komplexen Zusammenhänge innerhalb realer Ökosysteme nachgebildet, simuliert und in einer interaktiven 3D Welt, vergleichbar mit einem Miniaturdiorama, dargestellt werden.
„Reflektionen“ untersucht, wie zehn Jahre Fotografie und Videografie meine Beziehungen zu Familie und Freunden geprägt haben. Der Film erzählt meine Geschichte aus der Perspektive meiner Mitmenschen, gestützt durch Erinnerungen und Archivbilder.
Dabei stellt er die zentrale Frage: Warum erschaffen wir überhaupt Bilder? Durch visuelle Rückblicke und Gespräche erkunde ich ihre Bedeutung als Erinnerungsträger und ihre Rolle in unserer Wahrnehmung von Identität und Beziehungen.