Mutter, oh Mutter!
Nik Reuse
Kunsthochschule Kassel
2026
Leben und Tod, Tod und Leben; um diese beiden, scheinbar unvereinbar gegenüberstehenden, sich jedoch bedingenden – Pole geht es in dem Animationsfilm „Mutter, oh Mutter!“.
Eine Ratte, deren Junges im Kindbett verstorben ist, bricht zu einer Pilgerfahrt zur Allmutter auf, jener Gottheit, die den ewigen Kreislauf von Leben und Tod überwacht. In dem Film werden die Hauptmotive der Handlung in den organischen Materialien der Puppen und Sets aufgegriffen und Timelapse-Sequenzen, Aufnahmen aus der Natur und Stop-Motion-Anteile ergeben eine collagenhafte, schwer greifbare Suche nach Erlösung.


